Future Technologies Laboratory (TU Eisenfeld)

Das Future Technologies Laboratory (kurz FTL) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Eisenfeld (TU Eisenfeld). Es bündelt die fakultätsübergreifende Forschung der Universität zu Zukunftstechnologien — insbesondere künstliche Intelligenz, Robotik und autonome Systeme — und ist im Digital Campus-Gebäude am Eisenfelder Ring in Eisenfeld untergebracht.
| Träger | Technische Universität Eisenfeld |
| Einrichtungsart | zentrale wissenschaftliche Einrichtung |
| Gründung | 2019 |
| Sitz | Digital Campus, Eisenfelder Ring, Eisenfeld |
| Schwerpunkte | Künstliche Intelligenz, Robotik, autonome Systeme |
Geschichte
Das Future Technologies Laboratory knüpft an die Lehr- und Forschungsbereiche an, mit denen die TU Eisenfeld 2011 als virtuelles Lehr- und Forschungsprojekt startete — zunächst mit Online-Vorlesungen in Elektrotechnik und Maschinenbau. Ab 2014 kamen virtuelle Labore und ein Rechenzentrum hinzu; 2016 wurde das Zentrum für Robotik und Autonome Systeme mit ferngesteuerten Laboren eingerichtet. Mit der Erweiterung der Universität auf neun Fakultäten im Jahr 2019 erhielt das Labor seine heutige eigenständige Struktur als fakultätsübergreifende Einrichtung. Mit dem Aufbau des Digital Campus bezog es eigene Räumlichkeiten, darunter Labore für Robotik und autonome Systeme sowie Studios für die Produktion digitaler Lehrinhalte.
Aufgaben und Ausstattung
Das FTL versteht sich als fakultätsübergreifende Plattform, in der Forschungsgruppen verschiedener Fakultäten gemeinsam an technischen Zukunftsthemen arbeiten. Zur Ausstattung gehören das Roboterlabor mit kollaborativen Roboterarmen, mobilen Plattformen und Sensoriksystemen sowie virtuelle Labore, in denen Versuche über die Online-Lernplattform der Universität ferngesteuert oder simuliert durchgeführt werden können. Diese Infrastruktur dient gleichermaßen der Forschung und der Lehre: Fernstudierende der technischen Studiengänge führen hier einen Teil ihrer praktischen Versuche durch.
Forschungsschwerpunkte
- künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, insbesondere in der Automatisierung
- kollaborative Robotik und Mensch-Maschine-Interaktion
- mobile autonome Systeme und Navigation
- eingebettete Systeme und Sensorik
Beteiligt sind insbesondere die Fakultät für Informatik und Digitale Technologien, die Fakultät für Robotik und Autonome Systeme und die Fakultät für Technische Informatik und Elektronik; in Fragen der Mensch-Technik-Interaktion kooperiert das Labor mit der Fakultät für Psychologie und Verhaltenswissenschaften. Anwendungsorientierte Projekte werden gemeinsam mit mittelständischen Betrieben der Präzisions- und Automatisierungstechnik der Region Magdeburger Börde durchgeführt.